Der Blick auf die Uhr – eine Notwendigkeit und ein Vergnügen. Der Trend geht in Richtung Exklusivität, Qualität und Schönheit. Während früher vor allem Männer auf handwerklich ausgezeichnete Herrenarmbanduhren geachtet haben, wissen mittlerweile auch viele Frauen qualitativ hochwertige Damenarmbanduhren zu schätzen. Dabei war die erste Uhr, die nicht an einer Uhrkette hing, sondern an einem Armband befestigt war, für eine Frau bestimmt. Und zwar handelte es sich um die englische Königin, Elisabeth I., ihr wurde im Jahre 1572 gewissermaßen die erste Armbanduhr als Geschenk überreicht. Ob Damen- oder Herrenuhr, im Bereich der Luxusuhren achtet der Kunde insbesondere auf das Uhrwerk, das Gehäusematerial, die Zifferblattgestaltung und das Armband.

Viele namhafte Uhrenhersteller bieten heute Manufaktur-Uhrwerke an und verweisen auf die geniale Verbindung von progressiver Technologie mit der Handwerkskunst vergangener Tage. Gerne wird das Innenleben der Uhr durch einen Glasboden einsehbar gemacht und dadurch noch betont. Wer seine Uhr bei vielen Gelegenheiten trägt und auf eine gewisse Robustheit Wert legt, sollte vielleicht an ein Gehäuse aus Stahl mit einer Titanbeschichtung denken. Noch nach Jahren wird sie wie neu erscheinen. Andererseits schätzen manche Träger von Uhren eben gerade die Gebrauchsspuren. Sie wollen auf keinen Fall, dass ihre Uhr „wie neu“ aussieht. Es spielen beim Gehäuse je nach Geschmack auch edle Materialien eine große Rolle: Weißgold, Roségold, Rotgold. Diamanten und Brillianten können in die Lünette zur Verziehrung eingearbeitet sein. Je nach Größe und Anzahl der Edelsteine variiert der Preis der Luxusuhr. Wer es eher nüchterner mag, findet Modelle mit drehbarem Rechenschieber in der Lünette. Zum Gehäuse gehört auch das Glas, durch welches man möglichst ungehindert die Zeit ablesen möchte. Wie bei einer guten Brille sollte das Glas deshalb entspiegelt sein. Auch Kratzer auf dem Glas würden nicht nur unschön aussehen, sondern einfach störend wirken. Daher empfielt sich Saphierglas als besonders kratzfest oder Mineralglas.

Die Gestaltung des Zifferblattes kann sehr edel und minimalistisch sein. Also etwa ein Zifferblatt aus Perlmutt und schön geschriebene Ziffern. Neben Stunden- und Minutenzeigern sind manche Uhren mit weiteren analogen Anzeigen ausgestattet, etwa ein Chronograph (Stoppuhr) oder Tachymeter (damit kann man die Stundenkilometer berechnen).

Abschließend sei noch zu bedenken, dass eine mechanische Uhr etwa alle 3 – 4 Jahre von einem Uhrmacher gewartet werden muss. Der Batteriewechsel bei einer Quarzuhr erfordert ebenso Fingerspitzengefühl und sollte ebenfalls von einem Uhrmacher durchgeführt werden.