Rubine gehören zu den beliebtesten und wertvollsten Schmucksteinen überhaupt. Im Videospiel The Legend of Zelda haben sie als Währung Kultstatus erreicht. Dort sind sie allerdings größtenteils Grün, üblicherweise sind Rubin aber rot. Als Rubin bezeichnet man die rote Variante des Minerals Korund. Dieses steht hinsichtlich seiner Mohshärte – und somit auch seiner Reinheit – direkt hinter dem Diamanten mit einer Härtezahl von 9. Korunde sind ein Di-Aluminium-Tri-Oxid. Bei einem Rubin kommt zu diesen beiden Elementen ein geringer Anteil von Chrom hinzu, welcher die leuchtende Rotfärbung dieses Gesteins bedingt. Obwohl Chrom normalerweise in der Natur eine Grünfärbung verursacht ist es beim Rubin das Zusammenspiel mit dem Aluminium, welches für den Rotton sorgt.

Rubine als Schmuck werden besonders aufgrund ihres besonderen Glanzes geschätzt. Dieser reicht von einem Glasglanz bis hin zum Diamantglanz. Oft sind in Rubinen auch sogenannte Rutilnadeln auf natürliche Weise eingelagert. Sie bedingen einen ganz besonderen Glanzeffekt, welcher als Sternenglanz bezeichnet wird. Dieser ist bei Rubinschmuck besonders beliebt.

Schon in der Bronzezeit war der Rubin als Schmuckstein in Asien bekannt. Eine besondere Bedeutung erlangte der Rubin in der biblischen Zeit, als diesem Stein einer der zwölf Stämme Israels zugeordnet wurde. Besonders schätzte man über die Jahrhunderte, dass der Rubin sogar im Dunkeln noch ein Leuchten zeigen soll, welches von göttlicher Natur bezeichnet wurde.

Rubine gibt es auf allen Kontinenten, besonders jedoch in Asien und Südamerika sind sie weit verbreitet. Heute reicht allerdings ein Gang zum Juwelier um sich Zertifizierte Rubine oder Rubinschmuck zu holen. Dies gilt auch für den gebrauchten Kauf – versuchen Sie immer sich ein Zertifikat über den Rubin beziehungsweise den erworbenen Schmuck geben zu lassen.