Opale

Vielen Menschen hierzulande dürften die berühmten Opalminen in Australien ein Begriff sein. Einst zog es auch viele Europäer – und vor allen Dingen Deutsche – in das Land auf der anderen Seite der Erde, um dort durch den Abbau von Opalen zu schnellem Reichtum zu gelangen. Heute sind zwar auch viele Opalminen verwaist, dennoch ist der Opal ein überaus beliebter Schmuckstein. Der Stein, welcher aus Siliziumoxid besteht, wird heute ausschließlich zu Schmuck verarbeitet und hat sonst keinerlei wirtschaftliche Bedeutung.

Doch bei Schmucksteinen ist der unnachahmliche Glanz des Opals eines der beeindruckendsten Phänomene.
Denn der Opal bildet keine Kristalle. Stattdessen wird der Stein von Adern und Krusten durchzogen, welche bläulich bis bräunlich und schwarz schimmern. Das Farbenspiel des Opals ist faszinierend.

Der Opal hat eine Mohshärte von5 1/2 bis 6, ist also folglich schon recht hart. Dennoch gehört er zu den insgesamt leichtesten Schmucksteinen. In Australien werden vor allem Edelopale abgebaut, welche dann zu Schmuckstücken wie Anhängern oder Ohrringen und Ringen verarbeitet werden. Speziell aus Mexiko kommt der Feueropal, eine ganz besondere Variante des Steins. Er ist in diesem Fall durch verschiedene Spuren anderer Mineralien feuerrot. Dieser Opal ist recht selten, wird aber dementsprechend auch als Schmuckstein überaus geschätzt und gerne verarbeitet.