Haarschmuck gibt es für praktische Zwecke, oft ist er aber auch dazu gedacht, ein Outfit zu ergänzen oder noch zusätzlich einen Akzent in der Frisur zu setzen. Oft ist Haarschmuck ein Gebrauchsgegenstand, manchmal aber handelt es sich dabei um echte Wertgegenstände.

Zu den praktischen Frisuren gehören Zöpfe oder Pferdeschwänze, die mit einem einfachen Zopfgummi gemacht werden. Haargummis gibt es in dünner Ausführung zum Fixieren der Frisur, aber auch in größerer Form, damit sie ins Auge fallen und nach modischen Accessoires aussehen. Auch Haarnadeln oder Haarreifen waren ursprünglich dazu gedacht, das Gesicht frei von einzelnen Strähnen zu halten und einen gepflegten Look zu kreieren – heute gibt es sie jedoch diamantbesetzt oder in bunter Form, wodurch sie praktisch und dekorativ zugleich sind. Haarspangen sind meist dazu gedacht, Blicke auf die Frisur zu ziehen: Deswegen sind auch sie eher auffällig als schlicht und werden gern als Accessoire zu verschiedenen Anlässen getragen. Ein besonders ungewöhnlicher, auffälliger Haarschmuck ist die Tiara: Sie gleicht einer kleinen Krone, sollte aber nur zur passenden Gelegenheit getragen werden – etwa zum Ball oder zur Party. Haarschmuck kann also viele Formen annehmen, aber fast jede von Ihnen hat man in der ein oder anderen Form schonmal zu Gesicht bekommen und gesehen.

Wer keine Extensions möchte oder sie sich nicht leisten kann, weicht auf Haarteile aus. Diese gibt es in allen natürlichen und unnatürlichen Farben und Haartypen, glatt oder gewellt, als lose Haare oder als Zöpfe. Sie sind an unsichtbaren Clips befestigt, die einfach am Haar angebracht werden können und einen langweiligen Schnitt in eine glänzende Mähne verwandeln oder einzelne, bunte Akzente setzen. Haarteile sind als Haarschmuck beliebt, da sie schonender als Extensions oder das Färben der Haare sind.